Robustheitstest für Geotextilien

Robustheit bedeutet, dass ein Geotextil die dynamischen Beanspruchungen während des Einbaus des z.T. grobkörnigen, scharfkantige Schüttmaterials schadlos übersteht. Ein standardisierter Test, der diese Beanspruchung simulieren soll, ist der Kegelfallversuch nach EN 918, bei dem Drefon Geotextilien im Vergleich zu allen anderen Produkten hervorragende Werte erzielt (siehe dazu die Datenblätter).

Da sich derart normgerechte Prüfungen in der rauen Baustellenpraxis kaum durchführen lassen, haben wir einen simplen Versuch entwickelt, der die Unterschiede der verschiedenen Geotextilien eindrucksvoll und praxisgerecht demonstriert: den "Hammertest". Dabei zeigen sich bereits deutliche Unterschiede zwischen dem extrem robusten Drefon Spinnfaservlies und anderen Produkten, auch Endlosfaservliesen!

 


Drefon Spinnfaservlies

 


 Endlosfaservlies

Da Schläge mit einem Hammer jedoch nur schwer exakt reproduzierbar sind, haben wir diesen Test weiterentwickelt zu einem modifizierten Falltest mit einer Pyramidenspitze. Eine Geotextilprobe wird in eine Ringklemme eingespannt, und ein pyramidenförmiger Stempel mit variablem Fallgewicht wird aus einer bestimmten Höhe auf die Probe fallengelassen. Als Unterlage verwenden wir handelsübliches Plastillin (um weichen Boden zu simulieren), es kann jedoch bei Bedarf auch der vor Ort vorhandene Boden verwendet werden.

Drefon Spinnfaservlies

 Endlosfaservlies

Auch bei diesem einfachen Praxistest zeigen sich deutliche Unterschiede im Verhalten verschiedener Geotextilien: Während Drefon Spinnfaservliese all diese dynamischen Beanspruchungen schadlos überstehen, lassen sich auch Endlosfaservliese mühelos perforieren, was ihre Eignung als Trenn- und Filterelement - besonders bei scharfkantigem Schüttmaterial, oder im Wasserbau - in Frage stellt!

>> Übersicht Drefon

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